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6. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis 2005 für Fugenausbaugerät | Drucken |

6. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis vergeben   

Asbesthaltige Fugendichtstoffe schonend entfernen

Der sechste Deutsche Gefahrstoffschutzpreis geht an das Institut für Fertigtechnik und Fertigbau Weimar e.V. Das Institut überzeugte die unabhängige Jury des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) ausgelobten Preises mit einem Verfahren, um asbesthaltige Fugendichtstoffe im Außenwandbereich von Plattenbauten auszubauen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Deutsche Gefahrstoffschutzpreis honoriert vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen und macht sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Asbesthaltige Fugenmassen fanden in den Plattenbauten der ehemaligen DDR in großem Umfang Verwendung. Beim anstehenden Um- oder Abbau dieser Gebäude müssen die Dichtmassen entfernt werden. Das bisher übliche Ausstemmen mit Elektromeißeln setzt Faserstäube frei. Dies machte umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten erforderlich.

Das Institut für Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar entwickelte deshalb ein hydraulisches Gerät, das die Dichtmassen langsam aus den Fugen herausdrückt und so die Entwicklung gefährlicher Stäube vermeidet. Besondere Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten sind nur noch bei wenigen Arbeitsschritten, wie etwa dem Verpacken der herausgedrückten Dichtmassen, erforderlich. Zudem ist das Verfahren erheblich leiser und erweist sich auch hinsichtlich der Ergonomie als vorteilhaft. Zur Zeit laufen Tests, um das Verfahren auf die Sanierung der in Westdeutschland verbreiteten PCB-haltigen Fugenauskleidungen zu übertragen.

Die Auszeichnungen werden anläßlich der 50-Jahr-Feier der MAK-Kommission am 06. Oktober 2005 auf dem Petersberg bei Königswinter verliehen.

 

 

Image ImageErprobung des hydraulischen Ausbauverfahrens Hydraulikaggregat