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Förderpreis Arbeit Sicherheit Gesundheit der StBG 2004 für Fugenausbaugerät | Drucken |
Förderpreis Arbeit - Sicherheit - Gesundheit 2004

Innovative Ideen für sichere und gesündere Arbeitsplätze - Institut für Fertig-teiltechnik und Fertigbau (IFF) Weimar e.V. erhält Forschungspreis.

Am 19. März 2004 wurden in der “Media City” Leipzig vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Preisträger der aktuellen Ausschreibung des Förderpreises Arbeit - Sicherheit - Gesundheit ausgezeichnet. Der mit 100.000 € dotierte Ideenwettbewerb von Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft ist in diesem Jahr bereits zum siebten Mal ausgelobt worden und hat sich in dieser
Zeit zu einem Erfolgsmodell entwickelt.

Insgesamt haben zur diesjährigen Ausschreibung rund 900 Mitarbeiter 500 Beiträge eingereicht. Die über die Jahre konstant hohe Beteiligung macht deutlich, daß der Förderpreis Arbeit - Sicherheit - Ge-
sundheit nicht an Attraktivität verloren hat und zu einer festen Größe in der Bergbau- wie in der Steine und Erden-Industrie geworden ist.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft lobte folgenden Forschungspreis aus:

Asbesthaltige Dichtstoffe ohne Gesundheitsrisiko entfernen

Preisträger: IFF Weimar e.V. KTW Weimar GmbH Herwig Bohrtechnik GmbH

 Die katastrophalen Auswirkungen der Verwendung von Asbestfasern sind inzwischen weltweit bekannt. In Deutschland wird der Höhepunkt bei den asbestbedingten Berufskrankheiten, die zumeist tödlich verlaufen, für die kommenden Jahrzehnte noch erwartet.

Bis 1990 wurden in den neuen Bundesländern mehr als zwei Millionen Wohnungen in Fertigbauweise erstellt. Als Dichtstoff für die Fugen zwischen den einzelnen Betonelementen ist dabei Morinol, ein asbesthaltiges Material, verwendet worden.

Am Institut für Fertigteiltechnik und Fertigbau in Weimar wurde jetzt ein neues Verfahren für den gefahrlosen Ausbau solcher asbesthaltiger Fugendichtstoffe entwickelt. Beim Einsatz des neuen hydraulischen Fugenausdrückgerätes wird der Fugenkitt nach und nach aus der Fuge herausgedrückt. Das Gerät hängt dabei an einer elektrischen Seilwinde. Hierdurch wird ein ermüdungs- und staubfreies Arbeiten - auch über einen längeren Zeitraum - ermöglicht. Asbestfaseremissionen sind nicht mehr nachweisbar.

Die Jury verleiht den Mitarbeitern des Institutes für Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar den Forschungspreis, weil es dieser Arbeitsgruppe gelungen ist, ein neues Verfahren zu entwickeln, bei dem Asbestfaseremissionen und damit Gesundheitsrisiken für die Beschäftigten vermieden werden. Ein weiterer positiver Aspekt bei der Anwendung des neuen Verfahrens ist in der Verringerung der körperlichen Beanspruchung zu sehen.
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